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Wohntrend Sauna: Wellness für Körper und Seele – Sauna Tipps

Saunalandschaften sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die Nachfrage nach solchen Wellnessoasen ist extrem gestiegen. Die Sehnsucht nach Entspannung und Ruhe wächst mit den Anforderungen in Beruf und Alltag. Unsere beschleunigte Welt schreit geradezu nach Pausen, die wir uns nehmen sollten, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen.

Da die meisten Saunalandschaften mittlerweile vor Wellnesstouristen überquellen, ist der Entspannungsfaktor in dieser Hinsicht wiederum stark geschrumpft.

Der Trend zu kleineren Saunen mit Wohlfühlcharakter ist ganz klar zu erkennen. Inzwischen gibt es auch wunderbare Möglichkeiten, eine Sauna bei sich zuhause einzubauen.

Egal, ob Sie eine öffentliche Sauna besuchen oder den heimischen Saunagang bevorzugen, an bestimmten Saunaregeln kommt man nicht vorbei.

Sauna Entspannung

Entspannung in der Sauna

Tipps für einen entspannten Saunagang

  • Für die Sauna benötigen Sie ein großes Liegetuch, zwei große Handtücher, einen Bademantel, rutschfeste Badeschlappen – und Zeit.
  • Nehmen Sie keine schweren Mahlzeiten vor dem Saunagang zu sich. Sie dürfen vorher etwas trinken, aber bitte vermeiden Sie das Trinken während des Saunagangs.
  • Falls Sie vor der Sauna Sport getrieben haben, warten Sie bis der Puls sich beruhigt hat (unter 100 Schläge pro Minute).
  • Bevor Sie in die Sauna gehen: Gründlich duschen und nach dem Duschgang abtrocknen. Sie sollten nicht nass die Sauna betreten, denn das verzögert das Schwitzen.
  • Nicht länger als 15 Minuten in der Sauna bleiben. Am besten 8-12 Minuten, je nach Wohlbefinden.
  • In der Sauna: Rückenlage oder Sitzposition mit angezogenen Beinen – so bleibt der Körper auf einer Temperaturebene.
  • Zwei Minuten vor Ende des Saunagangs in die normale Sitzposition übergehen – ggf. auf untere Bank setzen, um den Körper auf den bevorstehenden Temperaturwechsel vorzubereiten.
  • Wenn man sich nicht mehr wohlfühlt, am besten rausgehen.
Sauna Aufguss

Beliebt: Sauna Aufguss

Sauna Aufguss

Der Höhepunkt für regelmäßige Saungänger ist der Aufguss. Hartgesottene Saunierer behaupten sogar, dass eine Sauna ohne Aufguss keine richtige Sauna ist. Diese These lässt sich rational gesehen nicht unterstützen, jedoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass ein Aufguss etwas ganz Besonderes ist.

Bei einem Aufguss werden ätherische Öle wie Melisse, Latschenkiefer, Zitrone usw. in einen Saunakübel mit Wasser gemischt.

Die Durchführung des Aufgusses obliegt in öffentlichen Saunen dem Saunameister, in der heimischen Schwitzkabine muß man selbst Hand anlegen. Mit einer Kelle wird das Wasser auf die heißen Steine gegossen. Dadurch entsteht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Man kommt sehr schnell ins Schwitzen.

Es ist sinnvoll, dass man zuerst einmal 5 bis 10 Minuten vorschwitzt, bevor man einen Aufguss über sich ergehen lässt. Saunaanfänger sollten sich bei ihrem ersten Aufgusse lieber auf die untere Bank setzen.

  • Sauna Aufguss
  • Wellness Bereich im eigenen Haus
  • Körper und Geist stärken durch reglmäßige Saunagänge
  • Schweiß auf Holz
  • Vor dem Saunagang nicht zu duschen
  • In die Sauna zu gehen, wenn man krank ist

Vorteile einer eigenen Sauna zuhause

Besinnliche Saunabende

Sinnliche Saunabende

Eine eigene Sauna ist der Traum vieler Wellness Fans. Wenn die räumlichen Gegebenheiten vorhanden sind und ein finanzielles Polster besteht, steht dem Einbau einer persönlichen Sauna nichts mehr im Wege.

Vorteile eines eigenen Saunabereichs:

  • Sinnliche Wellnessabende mit dem Partner
  • Sie sind zeitlich unabhängig: Nach einem stressigen Tag wirkt ein Saunagang Wunder
  • Individuelle Ruhezone im Haus

Sauna: Positive Gesundheitswirkung

  • Entschlackung: Der Körper wird sozusagen entgiftet
  • Stärkung von Herz-und Kreislauf
  • Immunsystem wird gestärkt
  • Abhärtung durch regelmäßige Wärme-Kälte Reize

Damit diese positiven Effekte erreicht werden, sollte man auf seinen Körper hören. Wenn Sie sich in der Sauna nicht mehr wohlfühlen, verlassen Sie lieber den Schwitzraum. Regelmäßiges Saunieren erhöht die Gesundheitswirkung erheblich. Zwei Saunagänge pro Saunabesuch sind ideal. Dabei sollten auch die Ruhezeiten (ca. 20 bis 30 Minuten) eingehalten werden.

Nach dem Saunagang

Nach dem Saunagang sollte man auf keinen Fall Sport treiben. Das wäre kontraproduktiv für Herz-und Kreislauf.

Wenn Sie den Saunabereich verlassen, kühlen Sie sich zuerst ab. Falls möglich, gehen Sie an die frische Luft, um Sauerstoff zu tanken.

Nach der Kühlung durch die Luft, sollte man den Körper mit Wasser abkühlen:

  • Schlauchguss: immer zum Herzen hin abduschen (zuerst Füße, Beine, Hände, Arme)
  • Kaltdusche
  • Nebeldusche (gibt es meist in Sauna Landschaften)
  • Tauchbecken (für erfahrene Saunierer geeignet)
  • Schnee (meist nur im Winter vorhanden)

Fazit

Die Sauna ist eine Wohltat für Körper und Seele. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man über eine eigene Sauna nachdenken. So kann man z.b. auch schöne Saunaabende mit Freunden oder Verwandten organisieren.

Ein Leben mit Sauna ist eine Investition in die eigene Gesundheit. Das Wohlbefinden wird gestärkt und der Geist kann sich vom Alltag entspannen. Was will man mehr?

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